Wohnen und leben
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Gast Experte! hat diese Frage am 01.01.2005 gestellt
Vor einer Woche sind wir in eine neue Wohnung gezogen. Die Übergabe verlief problemlos und alle Fenster waren geöffnet. In der Küche haben wir danach einen unangenehm muffigen Geruch festgestellt und das Laminat, auf welchem Stockflecken sind, nach oben geklappt. Darunter sind Reste von einem angeklebten Teppich (wer verlegt Teppich in der Küche?) und auch von innen sieht man die Stockflecken.
Das Problem ist, dass man nicht die klassischen Schimmelpilze sieht und man es dem Vermieter optisch nicht nachweisen kann, aber es stinkt und der Muff verschwindet nicht. Wir haben dem Vermieter gefragt, ob man da nicht was machen kann, aber er meinte, dass es so bleiben kann (er ist alt, vielleicht hat er es tatsächlich nicht gerochen)
Jetzt haben wir Antischimmelzeugs, Essig verwendet und das Laminat umgeklappt gelassen, damit es ausmüffeln kann - bisher keine Besserung.
Wir lassen die Küchentür immer brav zu, damit der Geruch nicht durch die ganze Wohnung zieht.
Heute wollen wir es noch mit Spiritus versuchen, aber ich sehe nicht viel Hoffnung.
Frage: Was können wir konkret vom Vermieter verlangen? Würde es z.B. helfen, wenn man die Küche fliesen würde?
Der Geruch ist wirklich widerlich...

Vielen Dank vorab

1 Kommentar zu „potentieller Schimmelbefall auf Küchenboden”

FischkoppStuttgart Experte!

Noch ist es Draussen Warm! Was machen sie im Winter. Lüften ist da nur eingeschrängt möglich.
Denken sie auch an ihre Gesundheit.
Vordern SIe den VM schrieftlich auf, den Mangel zu beheben.
Sollte er diesem nicht nachkommen, kürzen sie die (Kalt)Miete um ca 20%. (geschätzt nach Hamburger Tabelle)
Mietkürzungen sollten aber immer mit einem Anwalt / Mieterbund abgesprochen sein. Sie müssen auch immer schriftlich angekündigt sein.

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