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Gast Experte! hat diese Frage am 01.01.2005 gestellt
Hallo!

Da mein Untermieter kein dt. spricht und ich auch nicht sicher sein kann,daß er die nächsten Monate während der Mietlaufzeit auch dort wohnen bleibt und die Miete zahlt, möchte ich, daß sein Kumpel, der sich mit mir anfangs in Kontakt gesetzt hat wegen der Whg für ihn bürgt.

Wie kann ich nun sowas im Untermietvertrag sinnvoll und rechtskräftig verankern???
Welche Nachweise sind erfolderlich vom Bürger und vom Untermieter?

Ich wäre sehr dankbar,wenn mir noch im Laufe des Tages weitergeholfen wird,weil ich heute den Untermietvertrag unter Dach und Fach bringen möchte.

Wer kann mir ferner noch eine Vorlage für einen Untermietvertrag zur Verfügung stellen oder weiß, wo man online einen zum Runterladen findet.

Ich bin dankbar für jede sofortige Hilfe.
vani21
Stichwörter: bürgschaft

3 Kommentare zu „Bürgschaft”

neuer Experte!

Hallo,

einen Untermietvertrag kannst du hier downloaden:

<!-- m --> http://www.immobilienscout24.de/de/umziehen/mietertipps/muster/untermietvertrag/index.jsp">http://www.immobilienscout24.de/de/umzi ... /index.jsp <!-- m -->

und wenn der "Kumpel" wirklich Bürgen will, muß du dies mit diesem Schriftlich machen, hier steht eigentlich alles zum Thema Bürschaft drin:

Die Eltern müssen die Bürgschaft schriftlich formulieren und an den Vermieter weiterreichen. Bei einer Bürgschaft unterscheidet der Gesetzgeber zwischen einer Ausfallbürgschaft (Regelfall) und einer selbstschuldnerischen Bürgschaft (muss gesondert vereinbart werden). Bei der Ausfallbürgschaft kann der Vermieter erst dann den Bürgen zur Kasse bitten, wenn er sein Geld erfolglos beim Mieter eingefordert hat. Bei der selbstschuldnerischen Bürgschaft kann der Vermieter sofort ohne den Umweg über den Mieter an den Bürgen herantreten.

Die Eltern müssen sich darüber im klaren sein, dass eine Bürgschaft gravierende finanzielle Folgen haben kann: Sie haften nämlich nicht nur für die Miete ihres Kindes, sondern für die Gesamtmiete, also auch die der anderen Mitbewohner, soweit nicht vertraglich festgelegt ist, dass die Bürgschaft nur eingeschränkt für das eigene Kind gilt (Urteil des Landgerichts Kassel vom 19.Dezember 1996 – 1S 613/96).

Achtung: Ein Zurück von der Bürgschaft gibt es nach geleisteter Unterschrift nur in seltenen Ausnahmefällen. Sogar nach der Kündigung einer Bürgschaft bleibt das Risiko, trotzdem zur Kasse gebeten zu werden. Die Eltern müssen auch dann zahlen, wenn sie freiwillig - also ohne Aufforderung des Vermieters - für die Mietschulden ihres studierenden Kindes bürgen!

Übrigens: Hat ein Vermieter vom Mieter eine Kaution in Höhe von drei Monatsmieten erhalten, können gegen einen etwaigen Bürgen über diesen Betrag hinaus keine weiteren Ansprüche geltend gemacht werden.

tenant61 Experte!

. du hast diesen beitrag doppelt gepostet. meine ausführliche antwort findest du im anderen topic.

vani21

Also einen Untermietvertrag habe ich mir bereits ausgedruckt, aber mir geht es um die Formulierung der Bürgschaft...

Wie soll ich das genau angehen und wo finde ich eventuell Vorlagen.

Sorry für Doppelposting...habe nach dem ersten Einsenden meinen Beitrag nicht gesichtet.

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